Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

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*selene*
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Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon *selene* » 28 Feb 2017, 18:47

Ich hoffe, ich bin in diesem Bereich richtig mit der Frage

Es interessiert mich schon länger - auch aus persönlicher Sicht - wieviel man kontinuierlich maximal pro Tag abnehmen kann? Ich denke zwar, dass es durch verschiedene Faktoren immer anders ist (Hormon-/Wasserhaushalt, Periode ect) aber was ist für den menschlichen Körper so das Maximum? Vielleicht mag ja jemand seine eigene Erfahrung erzählen?

Ich war bis jetzt bei 400g an drei aufeinander folgenden Tagen. Demnach mache ich mich auch immer verrückt und bin täglich am Taschenrechner :/
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Kamadamana
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Kamadamana » 28 Feb 2017, 19:34

Ein Kilo Körperfett enthält ca. 7000kcal. Das heißt, wenn man so 2000kcal pro Tag verbraucht, würde man ca. 300g abnehmen, wenn man gar nichts essen würde. Also, mal vereinfacht davon ausgegangen, dass man nur Fett abnehmen würde. Gerade bei einer Nulldiät wird aber auch viel Muskulatur abgebaut und die enthält weniger Energie pro Masse. In der Realität kann man also durchaus etwas mehr abnehmen. Solche Wundergeschichten, nach denen man ein Kilo pro Tag verlieren könne oder so etwas, sind aber nicht glaubwürdig (abgesehen von den ersten Tagen, in denen die Glykogenspeicher geleert werden, da können schon schnell ca. 2kg runter kommen).
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*selene*
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon *selene* » 01 Mär 2017, 10:45

Ja das stimmt. Ich denke gerade wir lügen uns einen in der Tasche, wenn man nach 2 Tagen Abstinenz und 4 Liter Wasser trinken 2 kg leichter ist.


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Kamadamana
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Kamadamana » 01 Mär 2017, 12:32

So würde ich es nun nicht formulieren, denn diese 2kg nimmt man ja wirklich ab. Nur, wenn man nicht weiß, wie das zustande kommt, glaubt man vielleicht, dass es nun so weitergeht. Und das führt dann natürlich zu einer Enttäuschung. Auf der anderen Seite gibt es sicher auch Diätprogramme, die genau darauf abzielen. Immerhin wird ja schon immer wieder mal behauptet, mit Programm xy nehme man 10kg pro Monat ab, am besten auch noch ohne Hunger oder Sport. Oder auch solche Kurzzeitdiäten, mit denen man 5kg in einer Woche abnehmen können soll. Zum Teil klappt das ja dann auch wirklich, da durch den Glykogenabbau erstmal so 2kg runter kommen, aber weiter geht es dann halt nicht mehr, jedenfalls nicht mehr in dem Tempo.
Allgemein ist es so, dass alle Diäten mehr oder weniger gleich gut wirken, egal ob "low carb", "Trennkost" oder was weiß ich. Das eigentliche Prinzip ist immer gleich: wenn man weniger isst als man verbraucht, nimmt man ab. Und was man maximal abnehmen kann, ist es so begrenzt, wie ich es oben beschrieben habe. Wenn man das weiß, kann man, denke ich, schon realistisch an die Sache herangehen und wird in den meisten Fällen auch nicht enttäuscht.
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*selene*
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon *selene* » 01 Mär 2017, 13:51

Klingt logisch. :)

Das eigentliche Prinzip ist immer gleich: wenn man weniger isst als man verbraucht, nimmt man ab


So denke ich auch - man muss halt für sich selbst herausfinden, was man am besten verträgt. Von "Diäten" halte ich prinzipiell nichts (logisch gesagt, in meiner Realität ist es meist anders)
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Henriette » 02 Mär 2017, 13:59

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie ein "richtige" Diät funktioniert. Bei mir gibts (bzw. gabs) nur "Ganz oder gar nicht!"
Logisch ist, dass man abnimmt, wenn man weniger zu sich nimmt, als man verbraucht.
Nach zwei Tagen hungern sind bei mir zwei Kilo weg - nach vier Tagen sinds dann aber nicht vier sondern nur 2,5 kg - und nach 10 Tagen sinds dann vielleicht vier.
Ausgehend davon, dass ich nicht schon im UG starte :uglylaugh:

Hab in der Pubertät (ordentlich Speck durch die Pille angesetzt) wochenlang Kohlsuppen-Diät gemacht. Ergebnis:
3 kg zügig runter, danach Blähbauch und Mundgeruch und schlechte Laune.

Heute - mit fast 40 - weiß ich, dass mein genetisches Gewicht bei ziemlich genau 60 kg liegt. Ohne Exzesse wiege ich zwischen 59,2 und 60,4 Kilo.
Wenn ich (mal wieder) krampfhaft versuche, 58 Kilo oder weniger zu wiegen, verschlechtert sich alles: Meine Laune, meine Verdauung, meine Sozial-Kompatibilität, mein Aussehen, mein Schlaf....
Fazit für mich: Es lohnt sich nicht.
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Kamadamana » 02 Mär 2017, 21:42

Henriette hat geschrieben:Nach zwei Tagen hungern sind bei mir zwei Kilo weg - nach vier Tagen sinds dann aber nicht vier sondern nur 2,5 kg - und nach 10 Tagen sinds dann vielleicht vier.


Ja, das ist auch genau der Verlauf, den man (bei einer Nulldiät) erwarten sollte. Und wenn man gesund abnehmen möchte, d.h. so ein Defizit von 500kcal bis mindestens 1200kcal pro Tag, dann verliert man so 2-4kg pro Monat (von den 2kg am Anfang abgesehen). Alles andere ist entweder ungesund oder ganz und gar phantastisch. Aber mit diesen 2-4kg kann man, wenn man sich daran hält, dann auch wirklich rechnen. Eigentlich ist das Abnehmen alles andere als ein Hexenwerk und diese ganzen superausgeklügelten Diätprogramme sind völlig unnötig.
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon miezekatze » 28 Mär 2017, 07:06

Hab in der Pubertät (ordentlich Speck durch die Pille angesetzt) wochenlang Kohlsuppen-Diät gemacht. Ergebnis:
3 kg zügig runter, danach Blähbauch und Mundgeruch und schlechte Laune. 



haha. Sehr schön umschrieben.
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Lomexii » 30 Mär 2017, 05:11

*selene* hat geschrieben:Ja das stimmt. Ich denke gerade wir lügen uns einen in der Tasche, wenn man nach 2 Tagen Abstinenz und 4 Liter Wasser trinken 2 kg leichter ist.


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Innerhalb von 2 Tagen baut kein Körper Muskulatur ab. Schon gar nicht wenn der Alltag normal weiter geht. Erstrecht dann nicht, wenn man genug Protein zu führt.

Zum Rest...soetwas wie genetisches Gewicht gibt es nicht. (Aber da kann man sich tot streiten das weis ich auch). Ich kann ganz wunderbar und entspannt 90 /70 oder 50 kg wiegen. Gar kein Problem. :)


Maximal mögliche Abnahme: hängt primär vom Ausgangsgewicht und der Bewegung ab. Eine Mitteldicke Person (Was auch immer das heisst) , die sich super viel Bewegt, keine Energie aufnimmt wird wahrscheinlich optimaler verbrennen als jmd der so übergewichtig ist dass er sich nicht bewegen kann oder jemanden der so stark im Untergewicht ist, dass er sich nicht bewegen kann / oder zum abnehmen keine Masse mehr da ist / oder Marasmus eingesetzt hat.
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Kamadamana » 02 Apr 2017, 13:28

Naja, jemand, der (stark) übergewichtig ist, verbraucht aber schon allein aufgrund seiner Masse deutlich mehr als eine normal- oder gar untergewichtige Person. Es ist tatsächlich so, dass man ca. 7000kcal "einsparen" muss, um ein kg Körperfett zu verlieren. Wobei mind. 25% des Gewichtsverlusts auf den Muskelabbau entfallen. Je nach Ernährung kann er sogar noch mehr, bis zu 50%, ausmachen (bei einer Nulldiät). Das lässt sich meines Wissens auch nicht durch (Kraft-) Sport ausgleichen. Wobei dieser Muskulaturverlust aber auch nicht so schlimm sein sollte, da man bei weniger Masse ja auch nicht mehr so viel Kraft braucht, würde ich mal sagen.

Was das "genetisch festgelegte Gewicht" angeht, bin ich auch sehr skeptisch. Es ist wohl schon so, dass manche leichter ab- und schwerer zunehmen bzw. umgekehrt, aber man kann das bestimmt immer bewusst beeinflussen (regelrechte Krankheiten mal ausgeschlossen). Jemand, der die Nahrung "besser verwertet", also mehr Energie herauszieht, müsste halt entsprechend weniger essen, wenn er nicht zunehmen will. Und auch, wenn es wohl schon kein leichtes Unterfangen ist, lange eingefahrene Ernährungsgewohnheiten dauerhaft zu verändern, ist es in den weitaus meisten Fällen doch ganz bestimmt möglich.
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Lomexii » 02 Apr 2017, 19:17

Kamadamana hat geschrieben:Naja, jemand, der (stark) übergewichtig ist, verbraucht aber schon allein aufgrund seiner Masse deutlich mehr als eine normal- oder gar untergewichtige Person. Es ist tatsächlich so, dass man ca. 7000kcal "einsparen" muss, um ein kg Körperfett zu verlieren. Wobei mind. 25% des Gewichtsverlusts auf den Muskelabbau entfallen. Je nach Ernährung kann er sogar noch mehr, bis zu 50%, ausmachen (bei einer Nulldiät). Das lässt sich meines Wissens auch nicht durch (Kraft-) Sport ausgleichen. Wobei dieser Muskulaturverlust aber auch nicht so schlimm sein sollte, da man bei weniger Masse ja auch nicht mehr so viel Kraft braucht, würde ich mal sagen.

Was das "genetisch festgelegte Gewicht" angeht, bin ich auch sehr skeptisch. Es ist wohl schon so, dass manche leichter ab- und schwerer zunehmen bzw. umgekehrt, aber man kann das bestimmt immer bewusst beeinflussen (regelrechte Krankheiten mal ausgeschlossen). Jemand, der die Nahrung "besser verwertet", also mehr Energie herauszieht, müsste halt entsprechend weniger essen, wenn er nicht zunehmen will. Und auch, wenn es wohl schon kein leichtes Unterfangen ist, lange eingefahrene Ernährungsgewohnheiten dauerhaft zu verändern, ist es in den weitaus meisten Fällen doch ganz bestimmt möglich.

Es gibt kein genetisch festgelegtes Gewicht. Sonst würden menschen nicht verhungern.
Es gibt einen Set point. Der wird als dieses genetische Gewicht verstanden. Das ist eine Fehlinterpretation. Set Point meint, (als er eingeführt wurde der begriff) dass ist das Gewicht, was ich habe wenn ich meinen jetzigen Lebensstil immer weiter mache ohne das eine Änderung eintritt. Auch wenn ich im Defizit esse nehme ich meistens irgendwann nicht mehr ab. Weil mein Grundumsatz mit sinkendem Gewicht sinkt und sich irgendwann mit meinem Essverhalten sozusagen einpendelt.
Das gleiche bei Zunahme. Wenn man über seinem Bedarf ist sagen wir man isst 3000 kcal am Tag. Dann nimmt man solange zu bis der Gesamtbedarf bei 3000 kcal liegt, weil der Grundumsatz sich durch das erhöhte Gewicht anpasst. DAs bedeutet Setpoint. Setpoint ist das Gewicht was wir haben wenn unsere Lebensumstände und Verhaltensweisen genau gleich bleiben. Gleich viel Bewegung gleiches essen etc. Also zum Änderung wäre: Anderer Job , ich fahr neuerdings bahn. Oder umzug ich muss ab jetzt in den 3ten Stock laufen. all diese minimal Änderungen ändern auch den Setpoint. das ist nur ein theoretisches Wissenschaftliches Konstrukt. Genetisches Gewicht gibt es nicht.
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Kamadamana » 02 Apr 2017, 19:59

Ich habe mit dem "genetisch festgelegten Gewicht" natürlich den "Set-Point" gemeint. Die Annahme, dass man unter allen Umständen das gleiche Gewicht behalten könnte, wäre ja in der Tat völliger Unsinn. Aber ich bin auch skeptisch, ob es wirklich einen solchen "Set-Point" gibt, der sich nur mit allergrößter Anstrengung über- oder unterschreiten ließe. Ein bisschen was ist sicher dran, da es ja schon Unterschiede gibt, was die "Fähigkeit" ab- und auch zuzunehmen angeht, aber letzten Endes erscheint es mir plausibler, dass das Gewicht stärker von der Lebensweise abhängt als davon. Jemand, der täglich nur 1500kcal zu sich nimmt, wird in den meisten Fällen dünn sein, und jemand, der sich jeden Tag 5000kcal einverleibt, dick (ein durchschnittliches Bewegungsverhalten vorausgesetzt).
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Lomexii » 03 Apr 2017, 06:36

Kamadamana hat geschrieben:Ich habe mit dem "genetisch festgelegten Gewicht" natürlich den "Set-Point" gemeint. Die Annahme, dass man unter allen Umständen das gleiche Gewicht behalten könnte, wäre ja in der Tat völliger Unsinn. Aber ich bin auch skeptisch, ob es wirklich einen solchen "Set-Point" gibt, der sich nur mit allergrößter Anstrengung über- oder unterschreiten ließe. Ein bisschen was ist sicher dran, da es ja schon Unterschiede gibt, was die "Fähigkeit" ab- und auch zuzunehmen angeht, aber letzten Endes erscheint es mir plausibler, dass das Gewicht stärker von der Lebensweise abhängt als davon. Jemand, der täglich nur 1500kcal zu sich nimmt, wird in den meisten Fällen dünn sein, und jemand, der sich jeden Tag 5000kcal einverleibt, dick (ein durchschnittliches Bewegungsverhalten vorausgesetzt).



Genau das meinte ich ja. Es gibt einen set Point aber die Definition als genetisches Gewicht ist verkehrt
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Henriette » 18 Apr 2017, 10:11

Vielleicht habe ich mich mit "genetischem Gewicht" auch etwas missverständlich ausgedrückt.
Bei "normalem" Essverhalten liegt mein "eingependeltes" Gewicht bei 60 kg. Muss ja nicht für alle gelten.
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Re: Maximal mögliche Abnahme pro Tag/Woche

Beitragvon Kamadamana » 21 Apr 2017, 09:23

Henriette hat geschrieben:Vielleicht habe ich mich mit "genetischem Gewicht" auch etwas missverständlich ausgedrückt.
Bei "normalem" Essverhalten liegt mein "eingependeltes" Gewicht bei 60 kg. Muss ja nicht für alle gelten.


Nach meinem Verständnis würde ein "genetisch festgelegtes Gewicht" bedeuten, dass z.B. jemand, der "genetisch festgelegt" 60kg wiegt, auch weiterhin so viel wiegen würde, wenn er irgendwann anfinge, zusätzlich jeden Tag eine Tafel Schokolade zu essen, indem sein Körper den Energiebedarf entsprechend "hochschraubte". Zum Teil wird das wohl schon so sein, denn manche nehmen ja wirklich leichter zu bzw. ab als andere, aber dass das keine Grenzen hat und der Hauptgrund für Übergewicht ist, halte ich für unrealistisch. D.h., ich denke schon, dass einige Menschen eher zu einem höheren Gewicht neigen als andere bzw. auch umgekehrt zu einem relativ niedrigen, aber deutliches Übergewicht sollte, von regelrechten Krankheiten einmal abgesehen, schon eher auf Überernährung zurückgehen, nehme ich an. Anders ließe sich wohl auch nicht erklären, warum die Zahl der Übergewichtigen (auch der "krankhaften", also adipösen) immer weiter ansteigt. Was sich geändert hat, ist doch eindeutig das Nahrungsangebot und das Bewegungsverhalten.

Das, was du nun beschrieben hast, sollte dagegen normal sein, schätze ich, also, dass man über längere Zeit ein mehr oder weniger gleiches Ernährungs- und Bewegungsverhalten hat und das Gewicht entsprechend gleich bleibt. Wobei die meisten Menschen mit dem Alter wohl zumindest ein bisschen zunehmen, weil der Grundumsatz mit der Zeit schon etwas sinkt, und man sich in der Regel mit zunehmendem Alter weniger bewegt.

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