Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

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Baum
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Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon Baum » 10 Mär 2017, 22:57

Als kritischer Beobachter der Erscheinung Magersucht ergeben sich bei mir folgende Unklarheiten im Verständnis der Krankheit und in ihrer Therapie.

1. Grundsätzlich sollte das moderate Bestreben eine gute, durchtrainierte Figur zu erreichen nicht grundsätzlich negativ gesehen werden. Dies gilt aber nur dann, wenn der "BMI" im zulässigen Bereich 18-24 liegt.
Es ist also eine differenzierte Betrachtung erforderlich. Schwieriger wird es, wenn dieses Bestreben zum Selbstzweck wird bzw. man dadurch beherrscht wird. Das Leben hat nämlich noch andere, wichtige Aspekte die sonst vernachlässigt werden.

2. Dem Problem Magersucht muss ein Irrtum zu Grunde liegen, der vorwiegend beim Menschen auftritt. Z.B. haben Pferde und Rehe (scheinbar) immer eine gute Figur. Alle Rehe in einem Wildgehege haben eine gleiche Figur. Ich habe noch nie ein Reh gesehen, dass eine unschöne Figur hat. Dagegen haben mind 50% der Bevölkerung eine schlechte Figur (zu dick oder zu dünn).

2. Magersucht fängt bei Mädchen oft in der 8./9. Klasse an. Der BMI ist normal, dennoch sind sie mit ihrer Figur unzufrieden.
Nun besteht der fatale Irrtum darin, durch Diäten, Änderung des Esserhaltens und Ausdauersport (meist Laufen) die Figur zu verbessern.
Die wirkliche Ursache, eine unzureichend entwickelte Muskulatur im Verhältnis zu dem (sehr hohen) Ziel einer guten Figur wird überhaupt nicht erkannt.
Würde in dieser Phase 0 die Betroffene unter fachkundiger Anleitung in einem Fitneßstudio Krafttraining machen, würde die Krankheit niemals ausbrechen.

3. Betroffene verstehen nicht, dass der BMI = h/m² alleine überhaupt nicht geeignet ist Grundlage einer Betrachtung zu sein.
(1) Es wird nicht verstanden, dass der BMI nur lokal bzgl. der Körpergröße vergleichbar ist. Weichen die Körpergrößen zu sehr ab (ab 10cm) sind Vergleiche problematisch.
Hierfür muss der Ponderal-Index PI = m/h³ herangezogen werden. Die Körpergröße muss nach dem Ähnlichkeitesprinzip mit der 3.Potenz und nicht mit der 2.Potenz eingehen.
(2) Wesentlich dramatischer ist es, dass bei BMI und auch beim PI die Dichte des Körpers überhaupt nicht berücksichtigt wird. Die Unzufriedenheit beruht ja in Wirklichkeit in einer mangelhaften Form aufgrund fehlenden Muskeltonus aufgrund eines zu großen Körperfettanteils bzw. ungünstiger Verteilung des Körperfettes am Körper. Auch ein schwaches Bindegewebe wird nicht erfasst. Also der BMI bzw. der PI sagt wenig über Form und Ästhetik des Körpers aus.

4. In allen Phasen bestehen bei der überwiegenden Anzahl der Betroffenen Vorbehalte und Unkenntnis gegenüber dem Krafttraining.
Ich verstehe nicht, warum Therapeuten, Trainer und Mediziner dem nicht entgegenwirken.
Die Tatsache, dass sich die Menschen früher im allgemeinen körperlich mehr anstrengen mussten, könnte eine Ursache für das Auftreten der Magersucht sein, die früher (fast) unbekannt war.
Auch gibt es Studien, die die positive Wirkung des Krafttrainings bestätigen.
Der häufigste Fehler: Krafttraining mit zu wenig Gewicht und zusätzlichem Ausdauertraining wird nicht hinreichend benannt. Ausdauertraining ist bei Magersucht grundsätzlich falsch.
Für einen nachhaltigen Umbau der Körperzusammensetzung ist Muskelaufbau erforderlich, der Ruhephasen benötigt. Ein sinnloses Verbrennen der Energie bei normalem BMI macht ohne Muskulatur keinen Sinn, da so kein Fett umgebaut werden kann.
Siehe das Buch von Dr. Andreas Müller und Hans Löwe "Mit Hanteln heilen". Rezension:
"Wie Krafttraining den Kranken hilft. Immer noch glauben viele Menschen, daß man sich bei einer Erkrankung schonen muß, um die Heilung zu unterstützen. Durch Ruhe und die Vermeidung von Anstrengung soll dem Körper die Gelegenheit gegeben werden, alle Kräfte für die Genesung einzusetzen. Der Trainingswissenschaftler Dr. Andreas Müller und Hans Löwe, einer der besten Bodybuilder der ehemaligen DDR und seit mehr als 30 Jahren als Trainer in Fitness-Studios tätig, zeigen auf: Das Gegenteil ist richtig!"

5. Betrachten wir nun die Therapiephase im Fall von Untergewicht. Die Betroffene mit ihrem ursprünglichen Ziel eine gute Figur zu ereichen, wird überhaupt nicht wahrgenommen. Stattdessen wird mit Druck zum essen angehalten, sonst wird das Handy weggenommen o.ä. Mit Psychotherapie wird darauf hingearbeitet, dass sie lernt mit der zunehmenden Körperfülle umzugehen. Der wesentlich wichtigere Aspekt der notwendigen Massezunahme tritt dabei in den Hintergrund. Fragen von Betroffenen, wie sie nach einer Therapie eine gute Figur auf fachlich richtigem Weg erreichen können, wird mit der Behauptung "Rückfall in die Magersucht" abgetan. Oft haben Magersüchtige nach jahrelanger Therapie zwar das Normalgewicht erreicht und sind zufriedener - aber die Figur ist nicht besser sondern oft schlechter geworden. Inwieweit wirklich eine nachhaltige und durchgreifende psychische Verbesserung eingetreten ist, bleibt unklar.
Warum spielt also das Thema Krafttraining bei der Therapie keine Rolle?
Krafttrainig würde das Selbstbewußtsein und die Leistungsfähigkeit wesentlich steigern.
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon Lomexii » 11 Mär 2017, 05:51

Die Frage kann ich dir nicht klar beantworten.
Ich persönlich finde Krafttraining einfach nur furchtbar und wenn mich jmd zwingen wuerde Krafttraining zu machen wuerde ich dem was husten.
Zu Punkt 1) Was andere fuer eine Figur haben ist mir erstmal sowieso egal. Fuer mich ist ziemlich klar, dass ich weder trainiert sein brauche noch trainiert sein will und abgesehen davon nicht trainiert sein kann(aber das ist eine andere Geschichte)

Zu 2) Oh ich habe aber schon massig Haustiere oder Tiere in Gefangenschaft gesehen, die zu dick oder zu dünn sind. Grade Hunde oder Katzen verhungern schonmal , weil sie das Futter verweigern.

Zu 2(du hast den Punkt 2 zweimal)) Beides ist so verallgemeinert, dass ich nicht zu stimmen kann. Nicht bei jedem ist es so früh. Und schon gar nicht hat es immer was damit zu tun, dass man unzufrieden mit seiner Figur ist. Das scheint das grösste Magersucht Klischee allermeisten zu sein. Des Weiteren gehst du davon aus, dass der Verzicht oder die Verringerung der Nahrungsaufnahme immer mit einem bewussten Schritt dafür einhergeht. Dem ist nicht so.
"Würde in dieser Phase 0 die Betroffene unter fachkundiger Anleitung in einem Fitneßstudio Krafttraining machen, würde die Krankheit niemals ausbrechen." -> Und genau weil dem nicht so ist, stimmt auch dieser Satz leider nicht.

Zu 3) "Die Unzufriedenheit beruht ja in Wirklichkeit in einer mangelhaften Form aufgrund fehlenden Muskeltonus aufgrund eines zu großen Körperfettanteils bzw. ungünstiger Verteilung des Körperfettes am Körper. Auch ein schwaches Bindegewebe wird nicht erfasst. Also der BMI bzw. der PI sagt wenig über Form und Ästhetik des Körpers aus." Das gleiche wie oben. Es ist nicht der Körper das Problem und schon gar nicht immer und nicht nur.

Zu 4) Hungerkünstler gab es schon im Mittelalter. Bulimiker immerhin im alten Griechenland. Es gehörte zum guten Ton nach dem Essen spucken zu gehen, damit man danach wieder weiter essen konnte. Also kann ich auch hier nicht zu stimmen. Die Krankheit wie wir sie heute Kategorisieren ist neu. Aber das sind andere Dinge wie Rheuma (Wo man früher noch dran gestorben ist mit Mitte 30 ) auch.
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon angeleye » 11 Mär 2017, 13:58

Bei Leuten (egal ob männlich oder weiblich), die aus einer Diät in die MS rutschen, dürfte Krafttraining durchaus nützlich sein.

Da viele Essstörungen aber nicht aus dem Figurproblem bzw einer Diät erwachsen, bleibt Krafttraining als Therapie eben auch auf die "Diät-Einsteiger" beschränkt.
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon Lomexii » 12 Mär 2017, 22:38

angeleye hat geschrieben:Bei Leuten (egal ob männlich oder weiblich), die aus einer Diät in die MS rutschen, dürfte Krafttraining durchaus nützlich sein.

Da viele Essstörungen aber nicht aus dem Figurproblem bzw einer Diät erwachsen, bleibt Krafttraining als Therapie eben auch auf die "Diät-Einsteiger" beschränkt.



Wie du meine diesen antwort so kompakt und viel einfacher in 2 Sätze packen kannst :D :danke:
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon angeleye » 12 Mär 2017, 22:54

:rot:
Eigene Teilerfahrung und so :laughter:
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon Lomexii » 13 Mär 2017, 08:43

angeleye hat geschrieben::rot:
Eigene Teilerfahrung und so :laughter:

Dazu kommt: ich kenn jmd mit ES der Kraftsport betreibt , aber alles andere als kräftig ist. Da hat der Sport das Ganze eher negativ unterstützt :/
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon angeleye » 13 Mär 2017, 09:23

Zum Muskelaufbau bedarf es eben auch der passenden Ernährung.

Mir hats echt geholfen, die Ernährung so sachlich anzugehen wies bei Sportlern sinnig ist :)
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon Ignis_fatuus » 13 Mär 2017, 09:57

Meine twocents on this:

Zu dem Punkt "Therapie bei Untergewicht": Zwar finde ich den Ansatz des zentralen Fokus auf einem "Wiederauffüttern" und der unbedingten Prämisse daß man einen BMI von 19+ anstreben muß persönlich auch nicht unbedingt hilfreich (das muß allerdings jeder selber wissen, wie er dazu steht, ist keine allgemeingültige Aussage mit Absolutheitsanspruch, außerdem ist es auhc davon abhängig, von welchem Maß Untergewicht die Rede ist usw.). Aber die Ausführungen, daß jemand, der wieder zunimmt nachher eine "schlechtere Figur hat als vorher" auch nicht dazu geeignet jemanden zu einer wie auch immer gearteten Gewichtszunahme zu animieren. Denn manchmal ist die nun einmal notwendig um ganz profan das Überleben des Individuums zu gewährleisten. Daß ab einem moderaten Untergewicht und bei adäquater Ernährung Sport durchaus hilfreich sein kann (und auch in entsprechenden Kliniken im Programm mit einbezogen wird) steht wieder auf einem anderen Blatt Papier. Inwiefern/inwieweit jetzt gezieltes Krafttraining da zum Einsatz kommt weiß ich selber auch nicht.
Und ich finde es auch sinnvoll, daß Menschen in einer Therapie soviel psychologische Unterstützung bekommen, daß sie damit umgehen lernen, daß ihre "Figur" nicht definiert, wer sie sind, und daß es völlig ok ist zuzunehmen, so in knapp.

In psycology today bloggt eine ehemalige Magersüchtige, die nach ihrer Anorexie mit Gewichtheben begonnen hat und von dem Benefit berichtet, sie schreibt sehr fundiert darüber (sowie über andere Themen bzgl Anorexie), wenn sich jemand für den Zusammenhang Krafttraining und Eßstörungen interessiert, kommt da echt weiter mit (Text in Englisch):

https://www.psychologytoday.com/blog/hunger-artist/201101/what-weight-lifting-can-do-former-anorexic

https://www.psychologytoday.com/blog/hunger-artist/201603/twelve-hours-world-champion-one-more-lesson-learnt

Aber mein Ding ist das auch nicht, ehrlich gesagt, mal davon ab, daß mein Körper das auch nicht hergibt.

Zu dem Punkt, daß die Pathogenese der Eßstörungen nicht notwendigerweise aus einer Unzufriedenheit mit der körperlichen Optik resultiert haben die beiden anderen ja schon etwas zu geschrieben. Und auch die Unzufriedenheit mit der körperlichen Optik und dem darauf folgenden Hungern liegt ja idR eine andere Unzufriedenheit mit sich und dem Leben zugrunde, auch in knapp. Weiterhin gibt es so viele individuelle, komplexe Faktoren die einer Eßstörung zugrunde liegen können, jede/r hier zB hat da so die eigene Geschichte zu.
Daher finde ich die Behauptung, daß gezieltes Kraftsporttraining eine Eßstörung sicher verhindern kann auch ziemlich... Banane. Daß es aber durchaus förderlich sein kann Sport zu treiben für ein positives Körpergefühl ist wieder ein anderer Punkt.
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon Kamadamana » 25 Mär 2017, 08:41

Mir gefällt es auch nicht, muskulös zu sein. Das wäre zwar nicht so schlimm für mich wie zuviel Fett, aber mein Ideal ist eigentlich eine sehr schmale Figur. Von daher wäre Krafttraining bzw. Muskelaufbau zwar ein Kompromiss, aber nicht wirklich das, was will.
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon Kamadamana » 25 Mär 2017, 09:00

Lomexii hat geschrieben:Es ist nicht der Körper das Problem und schon gar nicht immer und nicht nur.


Er muss nicht unbedingt das eigentliche Problem sein, aber möglich ist das schon. Mir z.B. geht es wirklich nur darum, eine bestimmte Figur zu haben. Warum ich das so empfinde und warum mir das so wichtig ist, kann ich nicht genau sagen, aber ich bin mir sicher, dass es mir nicht "eigentlich" um etwas anderes geht. Ich war als Kind immer sehr schlank, hatte dann zwischenzeitlich etwas (nicht so viel) zugenommen und das war mir sehr unangenehm, hat sich nicht "richtig" angefühlt, und irgendwann habe ich es dann bewusst geändert. Von da an war es mir sehr wichtig, sehr schlank zu sein. Wäre ich nicht eine Weile "dick" gewesen, hätte sich die Magersucht bestimmt nicht entwickelt. Es ist auch nicht so, dass ich mich mit dem Hunger irgendwie quälen will, dass ich Aufmerksamkeit erreichen will oder so etwas. Ich fühle mich nur unwohl in einem "massigen" Körper und es gefällt mir nicht. Mein Anliegen bei der ganzen Sache ist wirklich die Ästhetik. Aber, wie gesagt, diese ästhetische Idealvorstellung schließt auch einen muskulösen Körper aus. Von daher wäre Baums Ansatz für mich auch nicht der richtige. Überhaupt:

Baum hat geschrieben:Grundsätzlich sollte das moderate Bestreben eine gute, durchtrainierte Figur zu erreichen nicht grundsätzlich negativ gesehen werden. Dies gilt aber nur dann, wenn der "BMI" im zulässigen Bereich 18-24 liegt.


Baum hat geschrieben:Betroffene verstehen nicht, dass der BMI = h/m² alleine überhaupt nicht geeignet ist Grundlage einer Betrachtung zu sein.


Was denn nun? Es gibt übrigens auch keinen "zulässigen" BMI. So normiert werden wir zum Glück ja nun auch noch nicht. Manch einer, der untergewichtig ist, ist auch nicht unbedingt krank, weder psychisch noch körperlich. Und Untergewicht ist auch nicht an sich das Problem, jedenfalls in den oberen Bereichen noch nicht, sondern in der Regel werden Magersüchtige (körperlich) krank, weil sie zu wenig Nährstoffe, abgesehen von der Energie, aufnehmen. Unterernährung geht aber nicht notwendig mit Mangelernährung einher.
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Re: Verständnis Magersucht - Therapie Krafttraining

Beitragvon Fallen_Fairy » 01 Jun 2017, 06:57

Irgendwie ist mir das alles zu einseitig und zu pauschal.
Mir fehlt z.B. auch der Aspekt das es Menschen mit Übergewicht gibt, die trotzdem völlig unterernährt sind. Das wird von Baum irgendwie völlig ignoriert.
Abgesehen davon, das auch viele weitere Dinge völlig ignoriert werden und ich ein bisschen das Gefühl habe, das ein paar Klischees einfach abgearbeitet wurden.
Mir ist klar, das es Menschen gibt, auf die das eine oder andere Klischee zutrifft (wie sonst sollten Klischees entstehen?), aber ich gehe davon aus, das ein Großteil damit überhaupt nichts zu tun hat.

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